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                                     Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich am „Bayerischen Bildungs-
                                     und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen
                                     bis zur Einschulung“ (BEP),dessen Inhalte im
                                    „Bayerischen Kinderbildungs-und -betreuungsgesetz“ (BayKiBiG)
                                     verankert sind und somit verbindlich ist.

 

Basierend auf unserem konsequenten Handlungskonzept werden alle Bildungsebenen hinsichtlich des BEP angesprochen:

• Frühes Lernen wird prinzipiell als Grundstein lebenslangen Lernens verstanden.
• Spielen und Lernen werden als zwei unterschiedliche Seiten derselben Medaille
verstanden. Im Kleinkindalter herrschen spielerische bzw. informelle Formen kindlichen Lernens vor. Formeller Unterricht und andere Formen schulischen Lernens sind nicht altersgemäß.

Neben der Vermittlung von Basiskompetenzen sind uns folgende Förderschwerpunkte von Bedeutung:

• Sprache und Literacy
Die Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und somit eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg und für eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

• Mathematische Bildung
In unserem Kindergarten fördern wir kognitive Fähigkeiten, die für die Entwicklung mathematischer Kompetenz bedeutsam sind. Für die Aneignung mathematischer Vorläufer-Kenntnisse und –Fähigkeiten nutzen wir die vorhandene Neugier und den natürlichen Entdeckungsdrang der Kinder.

• Partizipation / gelebte Demokratie
Darunter verstehen wir die Beteiligung und Mitwirkung von Kindern an Planungsvorhaben in der Einrichtung (Partizipation); sie werden in Entscheidungsprozesse miteinbezogen. Kinder erfahren – lernen im täglichen Ablauf, dass sie „Einfluss“ auf Dinge nehmen können.

Pädagogische Grundlagen II

Der Hauptauftrag des Kindergartens besteht darin, die sog. Basiskompetenzen zu fördern bzw. zu vermitteln. Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen mit anderen Kindern und Erwachsenen zu spielen, Freundschaften zu schließen, Konflikte zu lösen u. ä.

Individuelle Kompetenz

1. Selbstwahrnehmung
• Selbstwertgefühl
• Positives Selbstkonzept

2. Motivationale Kompetenzen
• Autonomieerleben
• Kompetenzerleben
• Selbstwirksamkeit
• Selbstregulation
• Neugier und indiv. Interessen

3. Kognitive Kompetenzen
• Differenzierte Wahrnehmung
• Denkfähigkeit
• Gedächtnis
• Problemlösefähigkeit
• Phantasie und Kreativität

4. Physische Kompetenzen
• Verantwortung für die eigene Gesundheit
• Grob- und feinmotorische Kompetenz
• Regulierung v. körperl. Anspannung (Entspannung, Stressbewältigung)

Soziale Kompetenz

• Beziehungsfähigkeit
• Empathie und Perspektivenübernahme
• Kommunikationsfähigkeit
• Kooperationsfähigkeit
• Konfliktfähigkeit
• Werte / Orientierungskompetenz
• Verantwortungsübernahme
• Demokratische Teilhabe

Lernmethodische Kompetenz

• Methoden der Selbststeuerung (ich weiß mir zu helfen)
• Wissen in lebensnahen Kontexten erleben
• Ganzheitliche Lernangebote erleben
• Beobachten und Regulieren des eigenen Verhaltens
• Transfer und Anwendung
• Reflexion und Versprachlichung (Metakognition)
• Dass ich was gelernt habe
• Was ich gelernt habe (Inhalt, Struktur)
• Wie ich es gelernt habe (Lernprozesse, -methoden)

Resilienz (Widerstandsfähigkeit)

• Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen